Unwettereinsätze nach Starkregen

Nummer

20-27

Art

THL

Ort

Hurlach

Kaufering

Igling

Alarmzeit

17:40 Uhr am 20.06.2013

Eingerückt um

00:35 Uhr am 21.06.2013

Fahrzeuge

HLF 20/16
LF 8

weitere Kräfte

Feuerwehr Kaufering
Feuerwehr Igling
Feuerwehr Holzhausen
Kreisbrandinspektion Landsberg

 

Nachdem am frühen Donnerstag Abend mehrere sehr starke Unwetter über das Lechrain-Gebiet hinweggezogen waren, wurden zahlreiche Feuerwehren im Landkreis alarmiert um überflutete Straßen sowie vollgelaufene Keller leer zu pumpen und umgestürzte Bäume zu beseitigen.

Auch die Hurlacher Wehr wurde gegen 17:40 Uhr alarmiert.

Nachdem zunächst im Ortsgebiet mehrere Einsatzstellen abgearbeitet waren, wurde zunächst das HLF zur Unterstützung der Feuerwehr Kaufering in das dortige Gemeindegebiet beordert. Die Besatzung des LF8 blieb weiterhin auf Bereitschaft im Feuerwehrhaus.

Nachdem das HLF in Kaufering nicht mehr benötigt wurde, wurden beide Hurlacher Fahrzeuge zur Unterstützung der Feuerwehr Igling angefordert. Hier waren im Ortsbereich Igling zahlreiche Keller bis zu 50 Zentimeter hoch mit Wasser voll gelaufen, wobei in einigen Häusern weiter Wasser über den Kanal eindrang. In Igling war neben der örtlichen Feuerwehr und der Feuerwehr Hurlach  auch die FW Holzhausen eingesetzt.

 

Die Einsätze im einzelnen:

 

1. Verbindungsstraße Hurlach-Igling: Mehrere große Bäume waren umgeknickt und drohten auf die Fahrbahn zu stürzen bzw, waren bereits auf diese gestürzt. Mehrere Bäume wurden durch die Feuerwehr gefällt.

 

2. Überflutete Straßen im Ortsbereich Hurlach: Mehrere Straßen waren teils 10 cm hoch überflutet.

 

3. Poststraße in Hurlach: Wasser im Keller - Wasser wurde durch die Feuerwehr abgepumpt.

 

4. Verkehrsunfall alte B17 bei Kaufering

 

5. Unterstützung der FW Kaufering: Kapelle und Aussegnungshalle am neuen Friedhof war überschwemmt

 

6. - 8. Donnersberger Str. in Igling: Mehrere Keller unter Wasser. Durch die überflutete Kanalisation drang teilweise so viel Wasser in die Häuser ein, wie durch die Pumpen entfernt werden konnte. Erst nachdem alle Kanalzugänge in den Wohnhäusern provisorisch abgedichtet waren, entspannte sich die Lage nach über 3 Stunden Arbeit. 




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