Wassernot 2 - Fahrzeug in Lech

Nummer

32

Art

THL

Ort

Bootsanlegestelle Lech höhe Kolonie Hurlach

Alarmzeit

23:12 Uhr am 13.08.2015

Eingerückt um

06:00 Uhr am 14.08.2015

Fahrzeuge

HLF 20/16
LF 8

weitere Kräfte

Feuerwehr Kaufering
Feuerwehr Landsberg
Feuerwehr Obermeitingen
Kreisbrandinspektion Landsberg
Polizeiinspektion Landsberg
BRK Landsberg
BRK Aichach
BRK Schwabmünchen
Wasserwacht Kaufering
Wasserwacht Landsberg
Wasserwacht Buchloe
Wasserwacht Schwabmünchen
Wasserwacht Königsbrunn
Christoph Murnau

 

In der Nacht auf Freitag wurden zahlreiche Rettungskräfte von Feuerwehr,Wasserwacht und Rettungsdienst mit dem Alarmstichwort "Wassernot 2 - Fahrzeug in Lech" an eine Bootsanlegestelle am Lech Höhe Kolonie Hurlach alarmiert.

Hier wollte der Fahrer einer Zugmaschine mit einem Vakuumfass Wasser aus dem Lech entnehmen. Aus noch ungeklärter Ursache setzte sich das Gefährt während dem Betanken in Bewegung und rollte in den Lech. Eine Mitfahrerin die sich noch im Fahrzeug aufhielt konnte dieses verlassen, bevor der Schlepper vollständig versank.

Als das Hurlacher Löschfahrzeug an der Einsatzstelle eintraf war der Schlepper mitsamt Fass bereits komplett untergegangen. Da keine Person in Gefahr war, konnte ein Großteil der Einsatzkräfte abrücken.

Die Feuerwehr leuchtete zunächst den Unfallort aus, während Taucher der Wasserwacht über mehrere Stunden die Bergung vorbereiteten. Hierbei kamen auch zwei Rettungsboote zum Einsatz.

Die Bergung selbst gestaltete sich schwierig, da das Fahrzeug sich etwa 15 Meter vom Ufer entfernt in 7 Meter Wassertiefe befand. Aufgrund einer 2 Meter tiefen, senkrechten Bruchkante im Fluss konnte das Gespann nicht einfach herausgezogen werden.

Zur Bergung wurden insgesamt 3 hydraulische Winden vom Fahrzeug eines Beregeunternehmens und des Rüstwagens der Feuerwehr Kaufering verwendet. Nachdem das Gespann aus dem Wasser gezogen war wurde das Fass durch die Einsatzkräfte noch aufgestellt und gesichert. Im weiteren Verlauf wurden kleinere Mengen ausgelaufene Betriesmittel auf dem Lech mittels Ölbindeflilesen aufgenommen.

Gegen 5:40 Uhr konnten schließlich die letzten Einsatzkräfte einrücken.

 

 

 

 




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