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Bereits seit mehreren Tagen gilt in einigen Landkreisen Bayerns im Voralpenland und in den Alpen Katastrophenalarm aufgrund der hohen Schneemengen. Neben der Gefahr von Lawinenabgängen besteht hier vor allem für große Dächer die Gefahr eines Einsturzes aufgrund der Schneemassen.

Durch das angekündigte Tauwetter, Regen und neue Schneefälle sind hier hunderte Objekte direkt gefährdet. Da die örtlichen Kräfte diese Lage alleine nicht mehr bewältigen können kommen neben Einheiten der Bundeswehr, der Polizei und des THW auch die Hilfeleistungskontingente der Feuerwehren Bayerns zum Einsatz.

 

Am Samstag den 12.01 wurde das Landsberger Kontingent angefordert. Auch die Feuerwehr Hurlach stellt hier ein Fahrzeug mit Besatzung. Für die Einsatzkräfte ging es am Sonntagmorgen gegen 5 Uhr in Richtung Landkreis Miesbach. Das gesamte Kontingent bestehend aus über 20 Fahrzeugen und 150 Feuerwehrangehörigen aus verschiedenen Feuerwehren kam hier bei einem Hersteller pharmazeutischer Produkte in Holzkirchen zum Einsatz. Hier waren zahlreiche Produktionshallen von einem Statiker als Einsturzgefährdet eingeschätzt worden, so dass diese von der Dachlast befreit werden mussten bevor die Last durch den angekündigten Regen und Neuschnee zu groß wird.

Bis in den späteten Nachmittag befreiten die Einsatzkräfte die Dächer von mehreren hunderten Tonnen Schnee. Nachdem eine Einsturzgefahr beseitigt werden konnte machten sich die Einsatzkräfte gegen 17 Uhr auf den Weg zurück in die Heimat.

 

Am Folgetag ging es morgens um 5 Uhr erneut in Richtung Alpen. Diesmal kam das Hilfeleistungskontingent direkt in Miesbach zum Einsatz. Hier waren die Schneemengen nochmals deutlich höher als am Vortag im einige Kilometer entfernten Holzkirchen. Auch am neuen Einsatzort wurden durch die Feuerwehrangehörigen zahlreiche Tonnen Schnee von den Flachdächern einer dortigen Firma geräumt. Aufgrund der Lage gestaltete sich dies deutlich Aufwendiger, da hier ein Großteil der Einsatzkräfte nur mit angelegter Absturzsicherung arbeiten konnte. Jedoch konnten die Kräfte nach Einbruch der Dunkelheit nicht sofort in die Heimat aufbrechen. Aufgrund von einsetzendem Eisregen und zahlreicher schwerer Unfälle unter anderem auf der A8 und den Ausweichstraßen saß das Kontingent zunächst in Miesbach fest. Erst gegen 22 Uhr konnte das Kontingent in Marsch gesetzt werden.

 

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